Łódź  28.07.2022

Das ehemalige Zentrum der Textilindustrie ist so etwas wie das polnische Mönchengladbach oder Krefeld. Der Ort Łódź existierte schon seit dem späten Mittelalter, wurde jedoch erst im Zuge der Industrialisierung im 19. Jahrhundert zur Großstadt. Arbeiter zogen aus anderen Landstrichen zu, um in den Fabriken zu arbeiten. Das Stadtbild wird daher durch rote Backsteinfassaden, Arbeiterwohnungen und Jugendstilbauten geprägt. Die meisten Fabriken sind heute leer und werden für andere Zwecke umgebaut. Man sieht überall in der Stadt viele verfallene Häuser.

Eine alte, riesige Fabrik wurde zu einem Einkaufszentrum umgebaut. Die „Manufaktura“ ist ein beliebtes Ziel zum Verweilen und Flanieren, Bars, Restaurants, Kino, Hotel und ein Museum sind vorhanden.
Stadtmuseum im alten Poznański Palast.
Am Wolności-Platz.
Die Piotrkowska-Straße ist die Ausgehstraße von Łódź. Sie geht kilometerlang und hat alle möglichen gastronomischen Angebote, Bars, Clubs und vieles mehr. An diesem Wochenende waren viele LKW-Lautsprecherwagen mit Technomusik aufgestellt – nicht so mein Fall.
Im Viertel Księży Młyn verbreiten die restaurierten Arbeiterwohnungen und kleineren Fabrikgebäude eine ganz eigene Atmosphäre.
Die Herbst-Villa ist mit den Industriellen-Familien Herbst und Scheibler verbunden.
Orthodoxe Alexander Niewsky Kirche.
Im Textilmuseum sind Arbeiterwohnungen aus verschiedenen Zeiten nachgebaut.
Rezepte der Arbeiterküche, kann man nachkochen.

Im botanischen Garten.
Veröffentlicht in Polen

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