Kołobrzeg 18.07.2022

Die Stadt Kołobrzeg, ehemals Kolberg, liegt in Westpommern an der Ostsee. Der Strand ist scheinbar endlos und sieht so wie an der deutschen Ostseeküste aus: Dünen mit Kiefern, Sand, und natürlich Wasser. Im Moment etwas zu ungemütlich zum Baden: kühl, regnerisch und windig. Wie war das doch gleich mit dem Klima?

Die Marienkirche, wie sie so ähnlich auch in anderen Ostsee-Städten steht.

Das Rathaus von hinten.

Das alte Bürgerhaus aus dem 15. Jahrhundert befindet sich neben dem Polnischen Waffenmuseum.

Altes Kriegsgerät, da, wo es hingehört.
Die städtische Musikschule. Gegeigt wurde bei offenem Fenster.
Die Stadtbibliothek ist gleich neben der Musikschule.
In der Ferne steht ein Ostblock.
Kołobrzeg liegt an der Parsęta (deutsch: Persante). Links verbreitet ein weiterer Ostblock Plattenbauromantik.
Die Mole entlang zu laufen kostet Eintritt. Muss nicht sein.
Der Strand ist aufgrund des kühlen Wetters mäßig besucht. Die Strandpromenade ist dafür (Sonntag) um so voller – man kann kaum gehen.
Der alte Leuchtturm. Heute ist darin ein Mineralienmuseum.

Das Parken ist in Polen leider nicht sehr angenehm. Es gibt so gut wie gar keine kostenlosen Plätze, im Zentrum überhaupt kaum freie Stellen. Man kann auch selten mal eben anhalten, um sich umzusehen oder die Karte zu befragen. Man findet einfach keinen Platz am Straßenrand, Stell- und Haltemöglichkeiten sind dazu oft unbefestigt und in einem schlechten Zustand. Der Verkehr ist bisher überall überraschend dicht, die Fahrweise etwas ruppiger als in Deutschland und man hat immer jemanden im Nacken, auch bei 10-20 Km/h über der erlaubten Geschwindigkeit.

In Kolberg habe ich einen schönen, großen und kaum belegten Parkplatz gut 2 km außerhalb des Zentrums, gleich neben einem hübschen kleinen Stadion, gefunden. Was für ein Glück! Ich bin gleich bis in die hintere Reihe gefahren, wo nur vereinzelt Autos parkten.
Vier Stunden später ist dort alles voll mit Polizei, Reiterstaffeln, Krankenwagen, Reisebussen und Menschenaufläufen.
Der städtische Fussballklub „Kotwica“, der soeben den Aufstieg in die 2. Liga schaffte, spielt ausgerechnet heute gegen den OKS Stomil Olsztyn.
Meine hintere Parkreihe war nun leider von einem Reisebus zugestellt. Freie Plätze gab es keine mehr, in den Reihen stauten sich die Parklückensucher. Ein Ausparken war nach 14 Zügen erfolgreich.

Auf dem Weg von Kolberg nach Koszalin, das früher einmal Köslin hieß, liegt das Sanktuarium auf dem Górze chełmskiej, einem der 3 heiligen Berge Polens. Der Ort ist Pilgerstätte, Ausflugsziel und Heiligtum.

Am Ende dieser Stufen wartet ein alter Kung Fu Meister mit langem Bart auf neue Schüler.

Der Papst war auch schon da.
Besucherzentrum mit Aussichtsturm.
Der Strand bei Koszalin. Die Besichtigung der Stadt fällt wegen der abschreckenden Verkehrs- und Parkverhältnisse aus.
Bei sonnigem Wetter kann man es hier sicher aushalten.
Veröffentlicht in Polen

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